Northwave untersucht erstmalig die psychischen Auswirkungen von Ransomware-Angriffen

Utrecht, 16. September 2022 – Northwave, Spezialist für Informationssicherheit, wird am 19. Oktober auf der ONE Conference in den Niederlanden erstmalig die Forschungsergebnisse einer wissenschaftlichen Untersuchung zu den psychologischen Auswirkungen von Ransomware-Attacken vorstellen. Northwave ist jedes Jahr hunderte Male im Einsatz, um Unternehmen zu helfen, Ransomware-Angriffe und andere Formen digitaler Kriminalität und Spionage zu bewältigen. Dabei haben die Experten jetzt festgestellt, dass ein Ransomware-Angriff bei den Mitarbeitern des betroffenen Unternehmens oft tiefe Spuren hinterlässt. Mit der aktuellen Untersuchung will der Sicherheitsanbieter mehr Einblick in diese psychischen Folgen gewinnen, um geeignete Maßnahmen zur Vorbeugung, Erkennung und Abmilderung von Schäden durch stressbedingte Beschwerden zu entwickeln. Eine Untersuchung dieser Art hat es bislang noch nicht gegeben.

„Die Zahl der Ransomware-Angriffe steigt weiter. Dennoch ist wenig über die psychischen Auswirkungen bekannt, die Ransomware-Angriffe auf die Mitarbeiter der betroffenen Unternehmen und die IT-Sicherheitsexperten haben, die den Angriff bewältigen müssen. Unsere Hypothese war, dass ein solches Erlebnis so traumatisch ist, dass es langanhaltende negative Auswirkungen auf die Psyche der Opfer haben wird. Darüber wollten wir jetzt mehr wissen“, so Eileen Walther, Country Manager Northwave Deutschland und seit Anfang September Vizepräsidentin des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V.

In die Untersuchung flossen die Antworten zu psychosomatischen und stressbedingten Beschwerden von mehr als tausend Personen ein, die in ihrer beruflichen Funktion einen Ransomware-Angriff erlebt hatten. Einbezogen waren internationale Unternehmen, die in den letzten 24 Monaten von einem solchen Angriff betroffen waren. Die meisten haben ihren Hauptsitz in den Benelux-Staaten oder der DACH-Region. Walther: „Besonders wertvoll wird die Untersuchung dadurch, dass wir auf die letzten zwei Jahre zurückblicken, also die Auswirkungen über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren nach dem Angriff abbilden.“